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<title>Streaming Audio</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Streaming Audio</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Streaming Audio</b> oder <b>Audio-Streaming</b> ist eine Variante von <a href="Streaming_Media" title="Streaming Media">Streaming Media</a>, bei der <a href="Audio" title="Audio">Audiodaten</a> kontinuierlich über ein <a href="Rechnernetz" title="Rechnernetz">Rechnernetz</a> übertragen werden. Das Verfahren zählt zu den <a href="Massenmedien" title="Massenmedien">Massenmedien</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Erste Versuche mit <a href="Streaming_Media" title="Streaming Media">Streaming Media</a> im engeren Sinne stammen aus dem Jahr 1994, als <i>Progressive Networks</i>, das spätere <a href="RealNetworks" title="RealNetworks">RealNetworks</a>, die ersten speziellen <a href="Streaming-Format" title="Streaming-Format">Streaming-Formate</a> entwickelte.
</p><p>Mit der <a href="New_Economy" title="New Economy">New Economy</a> blühte auch der <i>Streaming</i>-Bereich auf; zahlreiche Angebote wurden entwickelt und ausprobiert; mit Einbrechen der ökonomischen Krise des Internets machte sich jedoch Ernüchterung breit, als man feststellte, dass die meisten <a href="Gesch%C3%A4ftsmodell" title="Geschäftsmodell">Geschäftsmodelle</a> betriebswirtschaftlich nicht tragbar waren.
</p><p>Heute hat sich das Streaming in einigen Nischenbereichen fest etabliert, beispielsweise in Form der Internetradios. Umfangreiche Streaming-Angebote betreiben heute jedoch nur noch strategisch operierende Unternehmen wie <a href="T-Online" title="T-Online">T-Online</a>, die versuchen, die mehr oder minder attraktiven Breitbandangebote mittelfristig am Markt zu etablieren.
</p><p>Die intensive Diskussion um Art und Ausmaß einer <a href="Medienkonvergenz" title="Medienkonvergenz">Medienkonvergenz</a> zwischen traditionellen Medien und Internet-basierten Angeboten ist noch nicht abgeschlossen; die meisten Indikatoren deuten jedoch darauf hin, dass in näherer Zukunft weniger mit einer Verdrängung der klassischen <a href="Massenmedien" title="Massenmedien">Massenmedien</a>, als vielmehr mit einer dauerhaften <a href="Koexistenz" title="Koexistenz">Koexistenz</a> zu rechnen ist.
</p><p>Eine ausführlichere <a href="Geschichte_und_Entwicklung_des_Streaming_Media" title="Geschichte und Entwicklung des Streaming Media">Geschichte und Entwicklung des Streaming Media</a> ist an anderer Stelle ausgearbeitet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Formate_und_Qualität"><span id="Formate_und_Qualit.C3.A4t"></span>Formate und Qualität</h2></div>
<p>Während der traditionelle Hörfunk analoge Signale aussendet, operiert <i>Streaming Audio</i> mit <a href="Digitalisierung" title="Digitalisierung">digitalisierten</a> Daten; diese Signale werden in ein spezielles Format gewandelt, das in Datenpakete zerlegt und über ein Netzwerk übertragen werden kann; eine solche Folge von zusammengehörenden Datenpaketen bezeichnet man als <a href="Datenstrom" title="Datenstrom">Stream</a>.
</p><p>Die Wandlung in ein spezielles <i>Streaming</i>-Format wird beim Streaming-Anbieter durch einen sogenannten <a href="Encoder" class="mw-redirect" title="Encoder">Encoder</a> durchgeführt; dieser ist in erster Linie dafür zuständig, die <a href="Datenrate" class="mw-redirect" title="Datenrate">Datenrate</a> zu verringern: Der digitale Audio-Datenstrom einer <a href="Audio-CD" class="mw-redirect" title="Audio-CD">Audio-CD</a> (<i>PCM</i>) hat eine Datenrate von 176 kByte/s (= 1.408 kbit/s); ein einzelner <a href="Integrated_Services_Digital_Network" title="Integrated Services Digital Network">ISDN</a>-<a href="B-Kanal" title="B-Kanal">Kanal</a> bietet nur 64 kbit/s, und selbst ein <a href="Digital_Subscriber_Line" title="Digital Subscriber Line">DSL</a>-Anschluss mit 1024 kbit/s reicht nicht aus, um ein unkomprimiertes Tonsignal in voller CD-Qualität zu empfangen.
</p><p>Spezielle psychoakustische <a href="Datenreduktion" class="mw-redirect" title="Datenreduktion">Datenreduktionsverfahren</a> sowie <a href="Audiodatenkompression" title="Audiodatenkompression">Datenkompressionsverfahren</a> reduzieren die Datenmenge von Audio-Dateien und Streams drastisch. Diese für das Audio-Streaming erforderliche Kompression geht noch deutlich über die von <a href="MP3" title="MP3">MP3</a> hinaus. Selbst bei MP3-Dateien sind bei bestimmten Musikstücken noch bei Datenraten von 128 kbit/s störende Verzerrungen hörbar, weshalb die Encodierung mit 192 kbit/s oder höher empfohlen wird. Da beim Audio-Streaming über das Internet noch deutlich geringere Datenraten benötigt werden – eben so, dass eine möglichst breite Zielgruppe mit schmalbandiger Internet-Anbindung erreicht werden kann –, ist also prinzipbedingt mit einer vergleichsweise schlechten Tonqualität zu rechnen.
</p><p>Eine unbefriedigende Qualität des Streaming kritisierte auch eine Studie der US-amerikanischen Firma <i>Keynote Systems</i> aus dem Oktober 2000, die belegte, dass das Internet zu langsam für die Übertragung von Musik und Video via Streaming sei. In der Studie wurde die technische Qualität von Angeboten namhafter Streaming-Anbieter wie <a href="MTV" title="MTV">MTV</a>, <a href="CNN" title="CNN">CNN</a> und Tower Records mit DVD-, TV- und CD-Qualität verglichen. Auf der Bewertungsskala erreichte die qualitativ hochwertige <a href="DVD" title="DVD">DVD</a> die maximal möglichen 10 Punkte, während die Streaming-Angebote mit 1,19 bis maximal 3,46 Punkte die Schlusslichter der Gegenüberstellung bildeten. Als Flaschenhals wurden nicht die <a href="Internet-Anbindung" class="mw-redirect" title="Internet-Anbindung">Internet-Anbindungen</a> der Endkunden, sondern die Netzwerke der <a href="Internetdienstanbieter" title="Internetdienstanbieter">Internetdienstanbieter</a> (ISP) ausgemacht.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese qualitativen Einschränkungen gelten vor allem für die Übertragung von <a href="Musik" title="Musik">Musik</a>, bei menschlicher <a href="Sprache" title="Sprache">Sprache</a> reichen geringere Datenraten aus. Weitgehend bedeutungslos sind die Beschränkungen des Internet-Streamings dagegen beim lokalen Streaming, also beispielsweise vom heimischen PC auf die Stereoanlage; hier stehen meist Netzwerkbandbreiten im Bereich von zehn bis 100 Mbit/s oder höher zur Verfügung, welche qualitativ hochwertige Audio-Streams erlauben.
</p><p>Das Internet wurde weiter ausgebaut, die interkontinentalen Verbindungen erweitert und das <a href="Peering" title="Peering">Peering</a> zwischen den Anbietern verbessert; nicht zuletzt etablierten sich auch im mitteleuropäischen Raum für große Nutzerschichten breitbandige Anbindungen des heimischen PCs, wie sie in den USA bereits seit Jahren durch <a href="Kabelmodem" title="Kabelmodem">Kabelmodems</a> und verschiedene <a href="Digital_Subscriber_Line" title="Digital Subscriber Line">DSL</a>-Technologien üblich waren. Die von <i>Keynote</i> im Jahr 2000 kritisierten qualitativen Einbußen beim Internet-Streaming haben sich verringert und erreichen mittlerweile eine Tonqualität, die durchaus mit einem einfachen <a href="UKW-Rundfunk" title="UKW-Rundfunk">UKW-Radio</a> konkurrieren kann. Heute begrenzen nur noch wenige Internetradios ihre Streaming-Datenrate auf 64 kbit/s oder weniger, das Grundproblem bleibt jedoch auch weiterhin bei stark frequentierten Streaming-Audio- und den meisten <a href="Streaming_Video" class="mw-redirect" title="Streaming Video">Streaming-Video</a>-Angeboten erhalten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Übertragung"><span id=".C3.9Cbertragung"></span>Übertragung</h2></div>
<p>Die zu streamenden Daten können entweder über einen normalen <a href="Webserver" title="Webserver">Webserver</a> ausgeliefert werden (<a href="HTTP-Streaming" title="HTTP-Streaming">HTTP-Streaming</a>), oder über einen speziellen <a href="Streaming-Server" title="Streaming-Server">Streaming-Server</a> mit erweiterten Möglichkeiten. Der Hörer benötigt eine Software (<a href="Streaming-Client" title="Streaming-Client">Streaming-Client</a>) oder ein streamingfähiges Gerät, welches die Datenpakete wieder zusammenfügt und die Angebote navigierbar macht (Senderauswahl, Starten und Stoppen des Streams etc.).
</p><p>Da jegliches Streaming ein verfügbares Netzwerk voraussetzt, muss der Streaming-Audio-Hörer entweder einen Streaming-Anbieter in seinem <a href="Local_Area_Network" title="Local Area Network">lokalen Netz</a> haben, oder für die Dauer des Stream-Hörens mit dem Internet verbunden sein, was dann auch ein <a href="Live-Streaming" class="mw-redirect" title="Live-Streaming">Live-Streaming</a> ermöglicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsabgrenzung">Begriffsabgrenzung</h2></div>
<p>Jedes Streaming-Verfahren ist zu unterscheiden vom <a href="Herunterladen" class="mw-redirect" title="Herunterladen">Herunterladen</a> von Dateien, bei dem sich während des Herunterladens ein mehr oder minder deutlicher Zeitversatz ergibt; diese Verzögerung kann – je nach Dateigröße – zwischen wenigen Sekunden und etlichen Stunden liegen. Solche Musik-Downloads sind beispielsweise über kommerzielle <i>Bezahldienste</i>, aber auch über <a href="Peer-to-Peer" title="Peer-to-Peer">Peer-to-Peer</a>-Netzwerke möglich.
</p><p><i>Streaming Audio</i> ist auch abzugrenzen von <a href="Streaming_Video" class="mw-redirect" title="Streaming Video">Streaming Video</a>; in diesem Bereich gelten aufgrund der höheren Datenrate von digitalisierten Bewegtbildfolgen noch höhere Ansprüche an die verfügbare Bandbreite als für reine Audio-Übertragungen.
</p><p>Das <a href="Live-Streaming" class="mw-redirect" title="Live-Streaming">Live-Streaming</a> unterscheidet sich für den Endbenutzer in der Praxis kaum von einem konventionellen Hörfunkprogramm. Der Benutzer benötigt lediglich andere Endgeräte – im Regelfall wird dies ein <a href="Personal_Computer" title="Personal Computer">Personal Computer</a> und eine möglichst breitbandige Internet-Anbindung sein – und erhält dafür ein potenziell erheblich vielfältigeres Spektrum an Internetradio-„Sendern“. Erkauft wird dieser Mehrwert vor allem mit einem drastischen Verlust an Mobilität: Ein PC mit Netzanschluss ist eben empfindlicher, schwerer und weniger portabel als ein <a href="Kofferradio" title="Kofferradio">Kofferradio</a>.
</p><p>Eine größere Programmvielfalt bietet das <a href="Audio-on-Demand" class="mw-redirect" title="Audio-on-Demand">On-demand-Streaming</a>, bei dem der Endbenutzer gezielt und zeitversetzt auf archivierte Programmbeiträge zurückgreifen kann. Theoretisch wäre so eine universelle <a href="Jukebox" title="Jukebox">Jukebox</a> mit Millionen von Musikstücken und Wortbeiträgen realisierbar, in der Praxis wird diese Utopie jedoch durch wirtschaftliche Verwertungsinteressen und rechtliche Schranken verhindert. Die Realität des <i>On-demand-Streaming</i> begrenzt sich daher auf verstreute Programmauszüge, die sich der Streaming-Hörer aktiv mit Hilfe von <a href="Multimedia" title="Multimedia">Multimedia</a>-<a href="Suchmaschine" title="Suchmaschine">Suchmaschinen</a> zusammensuchen muss.
Alternative Ansätze bietet die sogenannte <i>„<a href="Soziale_Software" class="mw-redirect" title="Soziale Software">Soziale Software</a>“</i>. Streaming-Anbieter erlauben z. B. das Anlegen von <a href="Playlist" class="mw-redirect" title="Playlist">Playlists</a>, die jederzeit abgerufen werden können. Paradebeispiel ist CBC Radio 3, der Internetsender der kanadischen <a href="CBC/Radio-Canada" title="CBC/Radio-Canada">CBC</a> in Kooperation mit NMC, New Music Canada. Hier kann man sein persönliches Programm aus tausenden Independent-Stücken zusammenstellen und jederzeit als Stream abrufen.
</p><p>Ausgefeilte Kombinationen von <i>Streaming Audio</i> mit anderen multimedialen Elementen zu <a href="Web-Pr%C3%A4sentation" title="Web-Präsentation">Web-basierten Präsentationen</a> oder <a href="Videokonferenz" title="Videokonferenz">Konferenzen</a> gehen in der Regel über die Fähigkeiten einfacher Streaming-Geräte hinaus und setzen proprietäre Streaming-Clients und einen Computer voraus. Die Möglichkeiten solcher Kombinationen gehen weit über einfache Hörfunk- oder Fernsehangebote hinaus, sind jedoch außerordentlich kostspielig in der Produktion und werden daher nur noch selten realisiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einsatzgebiete_und_Anwendungen">Einsatzgebiete und Anwendungen</h2></div>
<p>Es gibt zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für gestreamtes Tonmaterial; nicht alle denkbaren Anwendungen sind dabei bereits refinanzierbar, viele Anwendungen bewegen sich auch im Grenzbereich zur Illegalität. Die Anwendungsfelder lassen sich nach den jeweiligen Zielgruppen unterscheiden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="B2B/B2E"><span id="B2B.2FB2E"></span>B2B/B2E</h3></div>
<p>Im Bereich von <a href="Business-to-Business" title="Business-to-Business">B2B</a> – also von gewerblichen Angeboten von gewerblichen Anbietern an ebensolche Abnehmer – sind dies hauptsächlich die Finanzkommunikation, beispielsweise die Übertragung von Hauptversammlungen, IPO-PKs sowie Bilanzpresse- oder Analystenkonferenzen, die Übertragung von Kongressen, die Content-Lizenzierung (<a href="Syndication" class="mw-redirect" title="Syndication">Syndication</a>), sowie Schulungen und Trainings, Web-Conferencing und Web-Präsentationen. Entsprechende Anwendungen gibt es auch im Bereich von <a href="Business-to-Employee" title="Business-to-Employee">B2E</a>, also zwischen Unternehmen und seinen Angestellten.
</p><p>Im geschäftlichen Bereich sind die reinen Audio-Angebote nach Zusammenbruch der <a href="New_Economy" title="New Economy">New Economy</a> selten geworden; am häufigsten werden heute Kombinationen mit <a href="Web-Pr%C3%A4sentation" title="Web-Präsentation">Präsentationen</a> oder synchronisierten Texten angeboten. Interaktive Hybridsysteme mit dem Telefonnetz wie <i>All-Streams Interactive</i> konnten sich am Markt nicht durchsetzen und werden kaum noch angeboten. Recht erfolgreich entwickelt sich dagegen die <a href="IP-Telefonie" title="IP-Telefonie">IP-Telefonie</a>, die jedoch nicht auf den gewerblichen Einsatz begrenzt ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="B2C/C2B"><span id="B2C.2FC2B"></span>B2C/C2B</h3></div>
<p>Im Bereich von <a href="Business-to-Consumer" title="Business-to-Consumer">B2C</a> und <a href="Consumer-to-Business" title="Consumer-to-Business">C2B</a> – also von gewerblichen Angeboten an Konsumenten – lassen sich vor allem die Erst- und Zweitverwertung von Content unterscheiden, weiterhin verschiedene Anwendungen im Bereich des E-Commerce wie <i>Hörproben</i>, <i><a href="Audio-on-Demand" class="mw-redirect" title="Audio-on-Demand">Audio-on-Demand</a></i> und <i>Pay-per-listen</i> (sog. <a href="Paid_Content" title="Paid Content">Paid Content</a>), das interaktive und/oder personalisierte Internetradio, das Angebot von Zusatz- und Hintergrundinformationen, Online-Archive sowie verschiedene Formen der Online-Werbung wie Markenverlängerung, Cross-Promotion und -Marketing, <i>Rich Media Ads</i> (multimediale Bannerwerbung) und <i>Preroll Advertising</i> (das Einspielen von Werbe-Jingles vor dem eigentlichen Stream).
</p><p>In einer Art Pilotversuch schloss der <a href="Online-Musikdienst" title="Online-Musikdienst">Online-Musikdienst</a> <a href="Napster" title="Napster">Napster</a> im Zeitraum zwischen Ende 2003 und Anfang 2004 mit den US-amerikanischen Universitäten <a href="Pennsylvania_State_University" title="Pennsylvania State University">Pennsylvania State University</a><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="University_of_Rochester" title="University of Rochester">University of Rochester</a><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Pauschalverträge ab, die mehreren tausend Studenten Zugang zu dem Streaming-Angebot von Napster einräumte; das Angebot sollte primär die Verbreitung von unrechtmäßig vervielfältigter Musik eindämmen und wurde aus den <a href="Studiengeb%C3%BChr" title="Studiengebühr">Studiengebühren</a> der Studierenden finanziert. Die gestreamten Musikstücke waren im <a href="Windows_Media_Audio" title="Windows Media Audio">WMA</a>-Format mit einer Datenrate von 32 bis 96 kbit/s encodiert, durch <a href="Digital_Rights_Management" class="mw-redirect" title="Digital Rights Management">Digital Rights Management</a> (DRM) geschützt und konnten 30 Tage lang abgespielt werden, bevor die Lizenz verfiel.
</p><p>Ähnliche kommerzielle <a href="Musikdienst" class="mw-redirect" title="Musikdienst">Musikdienste</a> bieten auch <a href="Apple" title="Apple">Apple</a> (<a href="ITunes_Store" title="ITunes Store">iTunes Store</a>) und <a href="RealNetworks" title="RealNetworks">RealNetworks</a> sowie <a href="Microsoft" title="Microsoft">Microsoft</a> (MSN Music) für Benutzer aus den USA an. Apple hatte im Oktober 2003 über <i>iTunes</i> bereits 14 Millionen Musikstücke aus einem Angebot von zunächst 200.000 Titeln zu einem Preis von jeweils ca. 99 US-Cent verkauft.
</p><p>In Deutschland bemühte sich ein Firmenkonsortium seit Ende 2003, die Vertriebsplattform <a href="Phonoline" title="Phonoline">Phonoline</a> zu etablieren, allerdings mit bescheidenem Erfolg; im Herbst 2004 wurden Pläne bekannt, Phonoline mit dem Download-Dienst <a href="Musicload" title="Musicload">Musicload</a> der <a href="Deutsche_Telekom" title="Deutsche Telekom">Telekom</a>-Tochter <a href="T-Online" title="T-Online">T-Online</a> zusammenzulegen.
</p><p>Seit einiger Zeit gibt es ein Geschäftsmodell für das <a href="Musikstreaming" title="Musikstreaming">Streamen digitaler Musik</a>. Beim Erlösmodell verwenden Anbieter dieses Geschäftsmodells das <a href="Freemium" title="Freemium">Freemium</a>-Prinzip. Der Kunde kann dabei zwischen einer kostenlosen werbefinanzierten sowie einer kostenpflichtigen Variante des Services wählen. Das kostenpflichtige Premium-Angebot, welches für einen monatlichen Festbetrag von etwa fünf bis zehn Euro erhältlich ist, beinhaltet zusätzliche Funktionen wie z. B. verbesserte Klangqualität, Zugang über eine Applikation für mobile Endgeräte inkl. Offlineverfügbarkeit und Werbefreiheit. Zu den größten Anbietern in Deutschland gehören <a href="Spotify" title="Spotify">Spotify</a>, <a href="Simfy" title="Simfy">Simfy</a> und <a href="Deezer" title="Deezer">Deezer</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="C2C/P2P"><span id="C2C.2FP2P"></span>C2C/P2P</h3></div>
<p>Die Einsatzgebiete im Bereich <a href="Consumer-to-Consumer" title="Consumer-to-Consumer">C2C</a> und <a href="Peer-to-Peer" title="Peer-to-Peer">P2P</a> – also zwischen Konsumenten und anderen Konsumenten – bewegt sich beim <i>Streaming</i> häufig jenseits des rechtlich Zulässigen, da Konsumenten in der Regel nur über äußerst begrenzte Nutzungsrechte an Tonmaterialien verfügen; gestreamte <a href="Campus-Radio" class="mw-redirect" title="Campus-Radio">Campus-Radios</a> sind beispielsweise in den meisten Ländern der Welt faktisch illegal, ähnliche Anwendungen bewegen sich häufig in Grauzonen.
</p><p>Ein Beispiel für eine solche Peer-to-Peer-Anwendung von <i>Streaming Audio</i> bieten die <a href="Open_Source" title="Open Source">Open-Source</a>-Programme Streamer von Ian McLeod (seit 2001) und PeerCast von Gilles Goddard (seit 2002). Mit beiden lassen sich vom heimischen Rechner aus Internetradios betreiben; unterstützt werden die <a href="Dateiformat" title="Dateiformat">Dateiformate</a> <a href="MP3" title="MP3">MP3</a>, <a href="Theora" title="Theora">Theora</a>, <a href="Vorbis" title="Vorbis">Vorbis</a>, <a href="Windows_Media_Audio" title="Windows Media Audio">WMA</a>, <a href="Windows_Media_Video" title="Windows Media Video">WMV</a> und NSV, <i>PeerCast</i> nutzt für die Verbreitung der Streams die Infrastruktur des <a href="Gnutella" title="Gnutella">Gnutella</a>-Netzwerks.
</p><p>Auch kommerzielle Internetradio-Betreiber wie Radio Free Virgin setzen auf P2P-Technik; der Programmanbieter kann damit bis zu 75 Prozent seiner Bandbreitenkosten einsparen – den Transport der Daten übernehmen ja größtenteils die Teilnehmer der P2P-Netzwerke.
</p><p>Ein vergleichbares kommerzielles Produkt ist das P2P-Radio von Mercora; der US-amerikanische Anbieter stellte im Juni 2004 eine <a href="Software" title="Software">Software</a> vor, mit der ein weltumspannendes Netzwerk von privaten MP3- und WMA-<a href="Webcast" title="Webcast">Webcasts</a> aufgebaut werden kann; der Internetradio-Client bietet außerdem noch einen <a href="Instant_Messenger" class="mw-redirect" title="Instant Messenger">Instant Messenger</a>, <a href="Chat" title="Chat">Chat</a>- und <a href="Blog" title="Blog">Blog</a>-Funktionen sowie einen eigenen <a href="Mediaplayer" title="Mediaplayer">Mediaplayer</a>. Finanziert werden soll das angeblich vollständig legale Vorhaben über ein <a href="Affiliate-Marketing" title="Affiliate-Marketing">Affiliate</a>-Programm.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Internet-Telefonie">Internet-Telefonie</h3></div>
<p>Ein Spezialfall gestreamter Tondaten ist die <a href="IP-Telefonie" title="IP-Telefonie">IP-Telefonie</a>; hier geht es prinzipiell auch um eine kontinuierliche Übertragung von Audiodaten, die beteiligten Endpunkte der Kommunikation sind jedoch Endverbraucher, zwischen denen letztlich eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung aufgebaut werden muss. Daher unterscheiden sich die Anforderungen an die technischen Verfahren (z. B. Notwendigkeit eines Signalisierungsprotokolles) und auch die Software-Clients, mit denen der Endverbraucher den Dienst nutzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funktionsweise_und_Verfahren">Funktionsweise und Verfahren</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anbieter-/Senderseite"><span id="Anbieter-.2FSenderseite"></span>Anbieter-/Senderseite</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Grundlagen">Grundlagen</h4></div>
<p>Prinzipiell umfasst Streaming in der Herstellung immer folgende fünf Schritte, wobei die einzelnen Anteile in den jeweiligen Arbeitsprozessen unterschiedlich stark ausgeprägt sein können:
</p>
<ol><li><i>Vorproduktion</i>: Konzeption der Produktion, Finanzierungskonzept, Rechte-<a href="Clearing" title="Clearing">Clearing</a>, evtl. Erstellung eines Skripts und die Aufgabenverteilung innerhalb der Produktionsfirma, die Akquise von <a href="Werbung" title="Werbung">Werbung</a> für Preroll Advertising etc.</li>
<li><i>Produktion</i>: Bei der <a href="Streaming-Produktion" title="Streaming-Produktion">Streaming-Produktion</a> wird ein Ausgangssignal mit dem <a href="Encoder" class="mw-redirect" title="Encoder">Encoder</a> unter Verwendung spezieller <a href="Streaming-Codec" title="Streaming-Codec">Streaming-Codecs</a> in ein <a href="Streaming-Format" title="Streaming-Format">Streaming-Format</a> umgewandelt;</li>
<li><i>Distribution</i>: Der fertige Stream wird <a href="Marketing" title="Marketing">vermarktet</a> und auf technischer Seite entweder direkt über einen Streaming-Server oder über eine komplexere Form der <a href="Streaming-Distribution" title="Streaming-Distribution">Streaming-Distribution</a> verteilt;</li>
<li><i>Wiedergabe</i>: Der Stream wird von einem Streaming-Client empfangen.</li>
<li><i>Analyse</i>: Nach der „Ausstrahlung“ erfolgt eine Auswertung der Server-<a href="Logdatei" title="Logdatei">Logdateien</a>, um den Erfolg der Produktion zu messen und mit Werbekunden abzurechnen.</li></ol>
<p>In der einleitenden <i>Vorproduktions-</i> und der abschließenden <i>Analysephase</i> werden Methoden eingesetzt, die in ähnlicher Form auch bei der Produktion von <a href="Tontr%C3%A4ger" title="Tonträger">Tonträgern</a>, <a href="H%C3%B6rfunksendung" title="Hörfunksendung">Hörfunk</a>- oder <a href="Fernsehsendung" title="Fernsehsendung">Fernsehsendung</a> sowie Web- und Multimedia-Produktionen angewandt werden; im Folgenden werden daher nur die spezifischen Merkmale von <i>Streaming Audio</i> erörtert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Produktion">Produktion</h4></div>
<p>Die Technik hinter gestreamten Audio-Angeboten ist in den Grundzügen recht einfach: Benötigt wird ein analoges Tonsignal, an dessen Tonqualität keine übermäßig hohen Anforderungen gestellt werden müssen. Dieses Signal wird entweder in einem handelsüblichen Computer oder über eine Spezialhardware <a href="Digitalisierung" title="Digitalisierung">digitalisiert</a>, geschnitten und ggf. nachbearbeitet.
</p><p>Das digitale Tonsignal wird anschließend bei der <a href="Streaming-Produktion" title="Streaming-Produktion">Streaming-Produktion</a> im engeren Sinne durch einen <a href="Encoder" class="mw-redirect" title="Encoder">Encoder</a> in ein stream-fähiges Format umgewandelt; Encoder dienen primär dazu, das Eingangssignal mit Hilfe eines speziellen Streaming-Codecs möglichst optimal zu komprimieren und in ein <a href="Streaming-Format" title="Streaming-Format">Streaming-Format</a> zu konvertieren; die Stärke der Kompression und damit auch die Dateigröße und die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Bandbreite zum Endbenutzer können hier gesteuert werden. Mit der Art der Encodierung wird das Ausgangssignal also quasi für den Kunden maßgeschneidert. Als Encoder werden meistens handelsübliche Computer mit den verbreiteten Betriebssystemen <a href="Microsoft_Windows" title="Microsoft Windows">Windows</a>, <a href="GNU/Linux" class="mw-redirect" title="GNU/Linux">GNU/Linux</a> oder <a href="Mac_OS_(Apple)" title="Mac OS (Apple)">Mac OS</a> eingesetzt. Die Encoder benötigen eine Software wie den <i>Real Producer</i> von <a href="RealNetworks" title="RealNetworks">RealNetworks</a>, welche die Arbeit des <i>Encodierens</i> erledigt.
</p><p>Gelangt das Audiosignal über eine <a href="Telefonleitung" class="mw-redirect" title="Telefonleitung">Telefonleitung</a> in das <a href="Sendezentrum" class="mw-redirect" title="Sendezentrum">Sendezentrum</a>, kann eine spezielle Hardware, ein sogenannter <a href="Telefonhybrid" title="Telefonhybrid">Telefonhybrid</a> wie das <i>Magic ISDN</i> von AVT zur Verarbeitung eingesetzt werden, der bereits diverse verbreitete <a href="Code" title="Code">Codierverfahren</a> eingebaut hat. Diese Geräte setzen einen ankommenden Telefonanruf automatisch in ein für die <a href="Tontechnik" title="Tontechnik">Studiotechnik</a> kompatibles Audiosignal um, was dem Streaming-Anbieter die Konfiguration und Wartung von dedizierten Encoder-PCs erspart.
</p><p>Die encodierte Datei wird im <a href="On-Demand-Streaming" class="mw-redirect" title="On-Demand-Streaming">On-Demand-Streaming</a> auf einem Dateiserver abgelegt oder im <a href="Live-Streaming" class="mw-redirect" title="Live-Streaming">Live-Streaming</a> direkt an den Streaming-Server weitergereicht.
</p><p>Die grundlegende Technik hinter dem Streamen ist bis zu dieser Phase der Produktion so einfach, dass sie heutzutage prinzipiell von jedem erfahrenen Computerbenutzer und mit jedem <a href="Personal_Computer" title="Personal Computer">Personal Computer</a> durchgeführt werden kann. Die Anforderungen steigen jedoch überproportional, sobald die Komplexität des zu Streamenden <a href="Medieninhalt" title="Medieninhalt">Contents</a> zunimmt. Wer beispielsweise mehrere Dutzend Live-Streams parallel übertragen muss, benötigt einen ganzen Encoder-Park; sollen die Streams zeitgleich nicht nur an eine Handvoll Teilnehmer, sondern an ein Massenpublikum ausgeliefert werden, reichen die Kapazitäten der leistungsfähigsten ISPs nicht mehr aus.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Distribution">Distribution</h4></div>
<p><i>Streaming Audio</i> kann – je nach Fähigkeit des eingesetzten Streaming-Server und des dazugehörigen Clients – prinzipiell über die verbreiteten Protokolle <a href="Hypertext_Transfer_Protocol" title="Hypertext Transfer Protocol">HTTP</a> und <a href="File_Transfer_Protocol" title="File Transfer Protocol">FTP</a> übertragen werden. <a href="Live-Streaming" class="mw-redirect" title="Live-Streaming">Live-Streaming</a> (<i>Real time streaming</i>) setzt dagegen grundsätzlich Echtzeit-fähige Protokolle wie das <a href="Real-Time_Transport_Protocol" title="Real-Time Transport Protocol">RTP</a> voraus.
</p><p>Die wichtigste Anforderung an spezielle <a href="Streaming-Protokoll" title="Streaming-Protokoll">Streaming-Protokolle</a> ist die <a href="Robustheit_gegen_Benutzungsfehler" title="Robustheit gegen Benutzungsfehler">Fehlertoleranz</a>; bei einer schlechten Verbindung müssen mindestens fünf Prozent Verluste an <a href="Datenpaket" title="Datenpaket">Datenpaketen</a> unhörbar und etwa zehn Prozent Verluste in akzeptabler Qualität ausgeglichen, also interpoliert, werden.
</p><p>Grundsätzlich ist bei der Übertragung zu unterscheiden zwischen <i>Unicast</i>- und <i>Multicast</i>-Streaming. Diese grundlegenden Funktionsmodi von Netzwerken sind unterschiedlich gut geeignet für die Verbreitung von Daten an mehrere Empfänger: Während beim <i>Unicasting</i> immer <a href="Punkt-zu-Punkt-Verbindung" class="mw-redirect" title="Punkt-zu-Punkt-Verbindung">Punkt-zu-Punkt-Verbindungen</a> aufgebaut werden müssen, kann beim <a href="Multicast" title="Multicast">Multicasting</a> eine beliebig große Anzahl von Empfängern mit ein und demselben Datenstrom versorgt werden. Daher ist Multicasting theoretisch weitaus besser für massenmediales Streaming geeignet. Es wird jedoch noch nicht von allen <a href="Router" title="Router">Routern</a> weitergeleitet, weshalb Multicasting derzeit vor allem in lokalen Netzwerken (Kabelnetze, <a href="Very_High_Speed_Digital_Subscriber_Line" title="Very High Speed Digital Subscriber Line">VDSL</a> der Deutschen Telekom), jedoch eher selten im öffentlichen Internet genutzt wird. Künftig dürfte <i>IP Multicast</i> auch im Internet zunehmend das kostspielige und ressourcenfordernde <a href="Unicast" title="Unicast">Unicast</a> verdrängen.
</p><p>Weiterhin ist bei der Verteilung zu unterscheiden zwischen <i>drahtgebundenem</i> und <i>drahtlosem</i> Streaming. Das drahtgebundene Streaming setzt dieselbe Infrastruktur wie ein physikalisch verkabeltes <a href="Local_Area_Network" title="Local Area Network">lokales Netzwerk</a> voraus, während das drahtlose Streaming das Wiedergabegerät weitgehend vom Standort des PCs entkoppelt. Insbesondere ab 2003 kamen zahlreiche Lösungen auf Basis dieser Technologie auf den Markt, beispielsweise der <i>Wireless DJ</i> von <a href="Logitech" title="Logitech">Logitech</a>, die <a href="Devolo" title="Devolo">Devolo</a> <i><a href="MicroLink" class="mw-redirect" title="MicroLink">MicroLink</a></i>-Produktfamilie oder Apples <i><a href="AirPort#AirPort_Express" class="mw-redirect" title="AirPort">AirPort Express</a></i>; hier werden drahtlose Netzwerke auf der Basis von <a href="Wireless_Local_Area_Network" title="Wireless Local Area Network">WLAN</a>- oder <a href="Bluetooth" title="Bluetooth">Bluetooth</a>-Technologie aufgebaut, über die dann gestreamt werden kann.
</p><p>Die Verbreitung von Internet-Streaming für ein größeres Publikum setzt entweder einen äußerst leistungsfähigen ISP voraus, oder das <a href="Overlay-Netzwerk" class="mw-redirect" title="Overlay-Netzwerk">Overlay-Netz</a> eines spezialisierten Streaming-Dienstleisters wie Akamai muss in Anspruch genommen werden. Der <a href="Lastverteilung_(Informatik)" title="Lastverteilung (Informatik)">Lastverteilungsspezialist</a> <a href="Akamai" title="Akamai">Akamai</a> betreibt ein globales Netzwerk mit einer „intelligenten“ Betriebssoftware, die Anfragen eines Streaming-Clients nach der geografischen Herkunft analysiert und an den jeweils nächstgelegenen Server weiterleitet. Zu streamende Inhalte werden mit dieser Server-Infrastruktur repliziert und über ein <a href="Content_Delivery_Network" title="Content Delivery Network">Content Delivery Network</a> (CDN) dezentral bereitgestellt. Neben <i>Akamai</i> existieren regionale und weiter spezialisierte Streaming-Dienstleister.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nutzer-/Empfängerseite"><span id="Nutzer-.2FEmpf.C3.A4ngerseite"></span>Nutzer-/Empfängerseite</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Programmauswahl">Programmauswahl</h4></div>
<p>Der Streaming-Anwender kann aus einer Vielzahl von Angeboten auswählen, ein vollwertiges elektronisches Äquivalent zu einer gedruckten Programmzeitschrift gibt es jedoch bisher nicht. Allerdings gibt es eine Reihe von einschlägigen Anlaufstellen, vor allem die unabhängigen <a href="Streamingportal" title="Streamingportal">Streamingportale</a>, Dienste wie Reciva und die Web-Angebote der Anbieter selbst. Einige Streaming-Clients wie <a href="Windows_Media_Player" title="Windows Media Player">Microsofts Media Player</a>, der <a href="RealPlayer" title="RealPlayer">RealPlayer</a> oder <a href="Winamp" title="Winamp">Winamp</a> haben komfortable Suchfunktionen für <a href="Internetradio" title="Internetradio">Internetradios</a> eingebaut, bei freien und unabhängigen Clients wie dem <a href="VLC_media_player" title="VLC media player">VLC media player</a> muss der Nutzer dagegen den <a href="Uniform_Resource_Locator" title="Uniform Resource Locator">URL</a> des gewünschten Programms selbst herausfinden und in den Client eintragen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wiedergabe">Wiedergabe</h4></div>
<p>Die Wiedergabe von gestreamten Übertragungen erfolgt mit einem Streaming-Client; dabei kann es sich um eine <a href="Software" title="Software">Software</a> für den <a href="Personal_Computer" title="Personal Computer">PC</a> handeln, oder aber auch um <a href="Hardware" title="Hardware">Hardware</a>.
</p><p>Leistungsfähige <a href="Streaming-Box" title="Streaming-Box">Streaming-Boxen</a> übernehmen meist auch zahlreiche Funktionen eines Streaming-Servers, während die einfacheren und preiswerteren Modelle auf einen PC mit einer oft proprietären Server-Software angewiesen sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorteile">Vorteile</h2></div>
<p>Streaming Audio verspricht, insbesondere in seiner Sonderform des <a href="Internetradio" title="Internetradio">Internetradios</a>, ein klassisches Problem des <a href="Rundfunk" title="Rundfunk">Rundfunks</a> zu lösen: die <a href="Frequenzknappheit" title="Frequenzknappheit">Frequenzknappheit</a>. Für Rundfunksendungen sind nur bestimmte Ausschnitte des <a href="Frequenzspektrum" title="Frequenzspektrum">Frequenzspektrums</a> geeignet, daher ist die Anzahl der terrestrisch realisierbaren Kanäle prinzipiell begrenzt.
</p><p><a href="Kabel" title="Kabel">Kabel</a>-Verteilsysteme, <a href="Satellitenkommunikation" title="Satellitenkommunikation">Satellitenkommunikation</a> und <a href="Digitalisierung" title="Digitalisierung">Digitalisierung</a> der Übertragungstechnik verringern zwar die <i>Frequenznot</i>, können sie aber nie vollständig beseitigen. Über das Internet lassen sich dagegen unbegrenzt viele „Kanäle“ übertragen. Die einzige physikalische Grenze ist die Brutto-<a href="Bandbreite" title="Bandbreite">Bandbreite</a> der Datenleitungen zwischen Internet-„Sender“ und Internetradio-„Empfänger“. Darüber hinaus wird die verfügbare Bandbreite dynamisch vergeben und damit nur bei Bedarf verbraucht, eine feste Zuteilung von Sendefrequenzen zur dauerhaften Nutzung ist also nicht erforderlich.
</p><p>Nutzer-/Empfängerseite:
</p>
<ol><li>Der zeitliche Versatz durch das vollständige <a href="Herunterladen" class="mw-redirect" title="Herunterladen">Herunterladen</a> einer Datei entfällt.</li>
<li>Es muss keine komplette Datei heruntergeladen werden, ein „Reinhören“ wird möglich.</li></ol>
<p>Anbieter-/Senderseite:
</p>
<ol><li>Die Einstiegsinvestitionen sind im Vergleich zu einem klassischen Sendestudio mit assoziiertem Rundfunksender zunächst vergleichsweise moderat.</li>
<li>Nach einer Analyse von Wolfgang Zieglmeier ermöglicht eine Bandbreite von einem ISDN <a href="B-Kanal" title="B-Kanal">B-Kanal</a> (64 kbit/s) eine nahezu transparente Mono-Audioübertragung; eine der verbreiteten <a href="Breitband-Internetzugang" title="Breitband-Internetzugang">breitbandigen</a> Anbindungen von Endkunden über <a href="Digital_Subscriber_Line" title="Digital Subscriber Line">DSL</a> reicht somit heute aufgrund verbesserter <a href="Codec" title="Codec">Codecs</a> für qualitativ hochwertiges Audio-Streaming.</li>
<li>Die Flexibilität in der Gestaltung des Formats nimmt gegenüber dem Download zu; sowohl Live-Übertragungen als auch beispielsweise Preroll Advertising werden möglich.</li>
<li>Eine Markenverlängerung auf neue mobile <a href="Endger%C3%A4t" title="Endgerät">Endgeräte</a> erschließt gegenüber dem konventionellen Radio – zumindest theoretisch – neue Einsatzmöglichkeiten.</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachteile">Nachteile</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nutzer-/Empfängerseite_2"><span id="Nutzer-.2FEmpf.C3.A4ngerseite_2"></span>Nutzer-/Empfängerseite</h3></div>
<ol><li>Auf Seite des Hörers ist für eine gute Wiedergabequalität von Musik eine <a href="Internetverbindung" class="mw-redirect" title="Internetverbindung">Internetverbindung</a> mit einer <a href="Daten%C3%BCbertragungsrate" title="Datenübertragungsrate">Datenübertragungsrate</a> von mindestens 0,32 Mbit/s notwendig.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Verbindung kann z. B. über <a href="Digital_Subscriber_Line" title="Digital Subscriber Line">DSL</a>, <a href="Wireless_Local_Area_Network" title="Wireless Local Area Network">WLAN</a>, <a href="Bluetooth" title="Bluetooth">Bluetooth</a> oder <a href="Mobilfunk" title="Mobilfunk">Mobilfunknetze</a> wie <a href="UMTS" class="mw-redirect" title="UMTS">UMTS</a> erfolgen.</li>
<li>Die Internetverbindung sollte nicht ausgelastet sein, sondern Bandbreitenreserven bieten, sonst kommt es zu einer „Netzwerkverstopfung“ (<i>Network Congestion</i>), und die Übertragung stockt. Dies gilt besonders für schmalbandige Internetzugänge.</li>
<li>Der Empfänger erzeugt Datenspuren, die <a href="Informationssicherheit#Angriffe_und_Schutz" title="Informationssicherheit">Angriffe</a> auf seine <a href="Anonymit%C3%A4t_im_Internet" title="Anonymität im Internet">Anonymität</a> ermöglichen.</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anbieter-/Senderseite_2"><span id="Anbieter-.2FSenderseite_2"></span>Anbieter-/Senderseite</h3></div>
<ol><li>Vor allem bei Verwendung des Unicast-Protokolls ist auf Seite des Produzenten ein spezieller Streaming-Server erforderlich, der durch <a href="Lizenz" title="Lizenz">Lizenzkosten</a> umso teurer wird, je mehr gleichzeitige Nutzer bedient werden sollen; dieses Problem wird zunehmend durch Pauschalabrechnung durch Verwertungsgesellschaften wie die GEMA minimiert.</li>
<li>Früher standen zahlreiche inkompatible Produkte für das Streaming zur Verfügung; teilweise gibt es bei gleicher Bitrate erhebliche qualitative Unterschiede zwischen den einzelnen Systemen. Anbieter, die eine möglichst große Zielgruppe erreichen möchten, mussten daher für mehrere Ausgangsformate encodieren, was den Produktionsaufwand vervielfacht; weil heute zunehmend offene Formate wie <a href="MP3" title="MP3">MP3</a> und <a href="MP4" title="MP4">MP4</a>/<a href="Advanced_Audio_Coding" title="Advanced Audio Coding">AAC</a> verwendet werden, ist dieses Problem aber beinahe überwunden.</li>
<li>Das gestreamte Signal erfordert große bis enorme Übertragungsbandbreiten oder ein <a href="Overlay-Netzwerk" class="mw-redirect" title="Overlay-Netzwerk">Overlay-Netzwerk</a>; in jedem Fall wird die Übertragung umso teurer, je mehr Rezipienten erreicht werden, während die Ausstrahlungskosten beim konventionellen <a href="Rundfunk" title="Rundfunk">Rundfunk</a> weitgehend unabhängig von der Anzahl der Rezipienten sind. Das liegt daran, dass der Anbieter jedem Client einen eigenen Stream senden muss (<a href="Unicast" title="Unicast">Unicast</a>), während normaler Rundfunk nur einmal ein Signal sendet, das aber jeder Client aufnehmen kann (<i>Broadcast</i>). Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten <a href="Broadcast" title="Broadcast">Broadcasting</a>-, <i>Peer-to-Peer-Streaming</i> und modernes <a href="Multicast" title="Multicast">Multicasting</a>.</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliches">Rechtliches</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Urheberrechte,_Verwertungsrechte,_Rechteverwaltung"><span id="Urheberrechte.2C_Verwertungsrechte.2C_Rechteverwaltung"></span>Urheberrechte, Verwertungsrechte, Rechteverwaltung</h3></div>
<p>Rechteinhaber an <i>Content</i> wie <a href="Sony_BMG_Music_Entertainment" class="mw-redirect" title="Sony BMG Music Entertainment">Sony BMG Music Entertainment</a> im Musikbereich oder <a href="Deutsche_Fu%C3%9Fball_Liga" class="mw-redirect" title="Deutsche Fußball Liga">DFL</a>/<a href="Deutscher_Fu%C3%9Fball-Bund" title="Deutscher Fußball-Bund">DFB</a> im Bereich der <a href="Fu%C3%9Fball-Bundesliga" title="Fußball-Bundesliga">Fußball-Bundesliga</a> sind daran interessiert, ihre wirtschaftlichen Interessen zu schützen. Werden Inhalte an kommerzielle Anbieter lizenziert, sollen Dritte nicht unentgeltlich partizipieren können. Zu diesem Zweck wurden Methoden wie das <a href="Digital_Rights_Management" class="mw-redirect" title="Digital Rights Management">Digital Rights Management</a> (DRM) entwickelt, mit denen die Nutzung und Verbreitung von Inhalten besser kontrolliert werden soll.
</p><p>Gestreamte Daten sind zwar prinzipiell besser geschützt vor einer illegalen „Zweitverwertung“ als Downloads, allerdings wurden bisher alle <a href="Kopierschutz" title="Kopierschutz">Kopierschutzverfahren</a> der verbreiteten Streaming-Formate entschlüsselt oder umgangen. Grundsätzlich gilt, dass Audio-Inhalte immer zumindest analog abgegriffen werden können, so lange irgendwo eine transparente <a href="Digital-Analog-Wandlung" class="mw-redirect" title="Digital-Analog-Wandlung">Digital-Analog-Wandlung</a> stattfindet, also spätestens am Audio-Ausgang der <a href="Soundkarte" title="Soundkarte">Soundkarte</a>.
</p><p>Für das Aufzeichnen (<a href="Rippen" title="Rippen">Rippen</a>) von gestreamten Inhalten werden freie und kommerzielle Produkte angeboten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lizenzgebühren"><span id="Lizenzgeb.C3.BChren"></span>Lizenzgebühren</h3></div>
<p>Webcaster müssen <a href="Lizenz" title="Lizenz">Lizenzgebühren</a> für ihre Programme abführen.
</p><p>In Deutschland führte die Verwertungsgesellschaft <a href="GEMA" class="mw-redirect" title="GEMA">GEMA</a> bereits im Juni 2001 pauschale Monatsgebühren für Webradios ein.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Musikverband <a href="International_Federation_of_the_Phonographic_Industry" title="International Federation of the Phonographic Industry">International Federation of the Phonographic Industry</a> (IFPI) bietet seit Ende 2003 eine weltweit gültige Lizenz für Webradios an.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine vergleichbare internationale Lizenz gibt es schon länger für konventionelle Hörfunksender, die ihre Programme zusätzlich online anbieten: Die sogenannte <a href="Simulcast" title="Simulcast">Simulcast</a>-Lizenz.
</p><p>Im Februar 2004 einigten sich verschiedene Interessenverbände der Wirtschaft mit Internet-Radios über die Höhe der zu entrichtenden Lizenzgebühren: Die Webradios müssen rund 0,07 US-Cent pro Musiktitel und Zuhörer zahlen oder alternativ 1,17 US-Cent pro Sendestunde; als dritte Alternative können Anbieter, die ihre Programme als <a href="Abonnement" title="Abonnement">Abonnement</a> vermarkten, pauschal 10,9 Prozent der Umsätze an die Musikindustrie abführen.
</p><p>Nach Angaben der IFPI übertrugen Ende 2003 allein in den USA rund 1.250 Internetradios ihre Programme mit IFPI-Lizenzen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Patente">Patente</h3></div>
<p>Auch im <a href="Software" title="Software">Software</a>-Bereich entstehen zunehmend Rechtsstreitigkeiten aufgrund von <a href="Trivialpatent" title="Trivialpatent">Trivialpatenten</a>; so beansprucht beispielsweise die Firma Acacia Research unter der Bezeichnung <i>Digital Media Transmission</i> (DMT) diverse <a href="Patent" title="Patent">Patente</a> in den USA und mehreren europäischen Ländern (<i>EP-Patent 566662</i>, <i>deutsches Patent 69230250</i><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) für die Übertragung von Streaming-Angeboten via <a href="Kabelanschluss" title="Kabelanschluss">Kabel</a>, <a href="Satellitenkommunikation" title="Satellitenkommunikation">Satellit</a> oder <a href="Local_Area_Network" title="Local Area Network">LAN</a>. Das Unternehmen versucht seit Juli 2003, diese Patentansprüche vor Gericht durchzusetzen.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den bisher prominentesten Lizenznehmern zählt der Unterhaltungs- und Medienkonzern <a href="Disney" class="mw-redirect" title="Disney">Disney</a> mit seinen Tochterfirmen <a href="ESPN" title="ESPN">ESPN</a> und <a href="ABC_News" title="ABC News">ABC News</a>.
</p><p>Was <i>Acacia</i> bereits 1991 als Patent anmeldete, ist keine konkrete Technologie, sondern die Idee, auf Seite des Clients eine Dekompression von audiovisuellen Daten in Echtzeit durchzuführen; Acacia beansprucht also Rechte aus <a href="Geistiges_Eigentum" title="Geistiges Eigentum">Geistigem Eigentum</a> am <i>Streaming</i> an sich und nicht an einer bestimmten Implementierung. Ob die von Acacia angemeldeten Patente auch in Europa in vollem Umfang rechtskräftig werden, befand sich 2004 noch in Prüfung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Plattformen">Plattformen</h2></div>
<ul><li><a href="SHOUTcast" title="SHOUTcast">SHOUTcast</a> und <a href="Icecast" title="Icecast">Icecast</a>, die am weitesten verbreiteten systemoffenen Audio-Streaming-Plattformen</li></ul>
<ul><li>Beim <a href="Multiroom" title="Multiroom">Multiroom</a> wird in mehrere Räume eines Gebäudes synchron gestreamt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Gerald Himmelein: <i>Störungsfreie Ströme. Audio-Streams trotz geringer Bandbreite lückenlos genießen</i> (Praxis). In: <a href="C%E2%80%99t" title="C’t">c’t</a>. Heise, Hannover 7.2002, S. 216.</li>
<li>Tobias Künkel: <i>Streaming Media in der Praxis. Technologien, Standards, Anwendungen</i>. Addison-Wesley, München 2001. ISBN 3-8273-1798-3.</li>
<li>Jürgen Mayer (Hrsg.): <i>Streaming Media. Internet bewegter, bunter, lauter</i> (new technology). Markt + Technik, München 2001. ISBN 3-8272-6143-0.</li>
<li>Klaus J. Schäfer, Andreas Hensel, Franz Lehner: <i>Video- und Audio-Streaming im Internet</i>. Universitäts-Verlag, Regensburg 2003. ISBN 3-932345-92-4.</li>
<li>Axel Zerdick, Arnold Picot, Klaus Schrape u. a.: <i>Die Internet-Ökonomie. Strategien für die digitale Wirtschaft</i> (European Communication Council Report). Springer, Berlin – Heidelberg – New York u. a. 1999. ISBN 3-540-64915-8.</li>
<li>Jonathan Dörr: <i>Music as a Service – Ein neues Geschäftsmodell für digitale Musik</i>. epubli GmbH, Berlin 2012. ISBN 978-3844216714.</li></ul>
<p>Englischsprachig:
</p>
<ul><li>José Alvear: <i>Web Developer.com Guide to Streaming Multimedia</i>. Wiley, New York – Chichester – Weinheim u. a. 1998. ISBN 0-471-24822-3.</li>
<li>Eyal Menin: <i>The Streaming Media Handbook</i>. Prentice Hall, Upper Saddle River NJ 2002. ISBN 0-13-035813-4.</li>
<li>Peggy Miles: <i>Internet Guide to Webcasting</i>. Wiley, New York – Chichester – Weinheim u. a. 1998. ISBN 0-471-24217-9.</li>
<li>Jeannie Novak, Pete Mankiewicz: <i>Web Developer.com Guide to Producing Live Webcasts</i>. Wiley, New York – Chichester – Weinheim u. a. 1998. ISBN 0-471-29409-8.</li>
<li>Michael Topic: <i>Streaming Media Demystified</i>. McGraw-Hill, New York 2002. ISBN 0-07-138877-X.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikibooks"></span></span></div><b><a href="https://de.wikibooks.org/wiki/Streaming_Audio_im_Home_Area_Network" class="extiw external" title="b:Streaming Audio im Home Area Network">Wikibooks: Streaming Audio im Home Area Network</a></b> – Lern- und Lehrmaterialien</div>
<ul><li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20050212012830/http://radio.irt.de/aida/docs/TMT98int.pdf">Streaming Audio @ Internet und Tonqualität: Wie weit sind wir heute?</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. Februar 2005 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (Wolfgang Zieglmeier, Berichtsband 20. Tonmeistertagung Karlsruhe, 20.–23. November 1998, pp. 1101–1109, PDF; 58 kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.radiosites.de/senden.shtml">radiosites.de: <i>Formate und Möglichkeiten im Überblick: Die ersten Schritte zum eigenen Webradio</i></a></li>
<li>In: fairaudio.de <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fairaudio.de/hintergrund/antipodes-audio-interview-digital-audio-streaming-musikserver-dac/">„Alles nur Nullen und Einsen?“</a> (Interview zum Zusammenhang von Audiostreaming, D/A-Wandlung und Klangqualität)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20001205144600/http://www.keynote.com/company/overview/public_services/streaming/ks20_index.html">Keynote Streaming 20 Streaming Media Performance Index</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. Dezember 2000 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://news.psu.edu/story/218272/2003/11/06/qa-penn-states-new-online-music-service-napster">Penn State's new online music service with Napster</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.rochester.edu/news/show.php?id=1684">University of Rochester, Napster to Provide Online Music to Students – First Private University in Nation to Sign Digital Music Agreement</a></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rtr.at/TKP/service/rtr-nettest/help/technology/netztestfaq_required_bandwidth.de.html"><i>Welche Bandbreite benötige ich?</i></a> In: <i>rtr.at.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 17. Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStreaming+Audio&rft.title=Welche+Bandbreite+ben%C3%B6tige+ich%3F&rft.description=Welche+Bandbreite+ben%C3%B6tige+ich%3F&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.rtr.at%2FTKP%2Fservice%2Frtr-nettest%2Fhelp%2Ftechnology%2Fnetztestfaq_required_bandwidth.de.html"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090126233603/http://gema.de/uploads/tx_mmsdownloads/gema_webradio_infobrochuere.pdf">GEMA Infobroschüro Webradio (PDF)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 26. Januar 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ifpi.org/content/section_news/20031111.html">IFPI: Recording industry announces new one-stop-shop for webcast licensing</a></span>
</li>
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